Aktuelles und Nachrichten

An dieser Stelle möchten wir Sie regelmäßig über wichtige Änderungen im Steuer-, Arbeits- und Wirtschaftsrecht informieren sowie Ihnen aktuelle Downloads zur Verfügung stellen.

Wir möchten Sie darauf hinweisen, daß unsere Informationen nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt werden, jedoch stets unverbindlich sind. Verbindliche Aussagen für Steuer- und Rechtsfragen dürfen nur Steuerberater, bzw. Rechtsanwälte treffen.

Neue Pfändungstabelle seit 01.07.2019

17.09.2019

Neue Pfändungstabelle ab 01.07.2019 und damit verbundene neue Pfändungsfreigrenze bis 1179,00 € Nettoeinkommen

Das pfändbare Einkommen wird nach der Nettomethode ermittelt, indem man vom Bruttoeinkommen des Mitarbeiters unpfändbare Bezüge abzieht. Geldwerte Vorteile sowie Sachbezüge setzt man mit dem entsprechenden Wert an, nach Abzug von Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträgen erhält man das pfändbare Nettoeinkommen.

Die Höhe des pfändbaren Einkommens richtet sich nach der Anzahl der unterhaltspflichtigen Personen. Hierzu gehören z.B. leibliche Kinder, Ehepartner ohne Einkommen oder geschiedene Ehepartner, an die Unterhalt gezahlt wird.

Wichtig für Arbeitgeber:

Welche Entgeltbestandteile sind nicht oder nur zum Teil pfändbar:

- Überstundenvergütung - die Hälfte der gezahlten Mehrarbeitsstunden
- Urlaubsgeld und Jubiläumszuwendungen
- Aufwandsentschädigungen, Auflösungen, Werkzeuggelder, Gefahren-, Schmutz- und Erschwerniszulagen
- Weihnachtsgelder bis zur Hälfte des monatlichen Entgelts, maximal 500,00 €
- Beihilfen wie Heiratsbeihilfe etc.
- Sonstige Leistungen wie Blindenzulage, VWL, Kindergeld

Lassen Sie sich die Unterhaltsverpflichtungen ihres Mitarbeiters schriftlich nachweisen. Somit haben Sie einen Nachweis gegenüber dem Gläubiger, falls dieser sie haftbar machen will.

Achten Sie beim Erhalt des Pfändungsbeschlusses auf eine ordnungsgemäße Zustellung durch den Gerichtsvollzieher, mündliche oder Mitteilungen durch den Gläubiger sind nicht zulässig. Notieren Sie Datum und Uhrzeit der Zustellung auf den Pfändungsbeschluss und prüfen Sie die Angaben des zuständigen Gerichts, Datum und Aktenzeichen.

 

Werden Sie zur Abgabe einer Drittschuldnererklärung verpflichtet, so ist diese eine reine Wissenserklärung und kein Schuldanerkenntnis des Unternehmens. Das können Sie auch auf der Erklärung notieren.

Quelle: Lohn & Gehalt aktuell

Betriebsrente:

15.08.2019

Geändertes Zahlstellenverfahren für Versorgungsbezüge seit 01.07.2019

Für pflichtversicherte Betriebsrentner, die neben der Betriebsrente auch eine Rente von der gesetzlichen Rentenversicherung beziehen, haben die Arbeitgeber als Zahlstelle seit dem 01.07.2019 die Beiträge für die Kranken- (KV) und Pflegeversicherung (PV) von den Versorgungsbezügen einzubehalten und an die Krankenkasse des jeweiligen Betriebsrentners abzuführen.

Die vorhandene Befreiungsmöglichkeit für kleinere Zahlstellen gibt es seit dem 01.07.2019 nicht mehr. Durch das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSGV), welches am 14.03.2019 vom Bundestag verabschiedet wurde, ist nun festgelegt worden, dass es aufgrund der heutigen technischen Möglichkeiten allen Arbeitgebern und sonstigen Zahlstellen zuzumuten ist, Beiträge von Versorgungsbezügen einzubehalten und die Beitragsnachweise elektronisch den Krankenkassen mitzuteilen.

Das Zahlstellenverfahren soll sicherstellen, dass die Sozialversicherungsbeiträge korrekt an die Krankenkassen der Betriebsrentner abgeführt werden.

Dazu ist eine sogenannte Zahlstellennummer notwendig, die bei der ITSG beantragt werden kann.

Änderung Übergangsbereich (Gleitzone) zum 01.07.2019

01.07.2019

Ab 01.07.2019 erhöht sich die Höchsteinkommensgrenze der sogenannten „Midijobs“  von derzeit 850 € auf 1300 €.

Midijobber zählen zur Gruppe der Geringverdiener. Das Arbeitsentgelt eines Midijobbers liegt zwischen 450,01 € und 1300 €.

Ermittlung des durchschnittlichen monatlichen Entgeltes:

Es sind alle für die nächsten 12 Monate mit hinreichender Sicherheit zu erwartenden laufenden und einmaligen Einnahmen zu addieren und durch zwölf zu teilen. Liegt der errechnete Betrag im Rahmen von 450,01 € und 1300 € kann der Übergangsbereich angewendet werden.

Vorteile für Arbeitnehmer:

Durch diese Erhöhung profitieren zukünftig mehr Arbeitnehmer von den günstigeren Sozialabgaben. 

Anstelle der üblichen Beitragsbelastung des Arbeitnehmers in Höhe von ca. 21% des Arbeitsentgeltes steigt die Abgabenlast für Midijobber progressiv an.

Der Beitragsanteil am Gesamtsozialversicherungsbeitrag des Arbeitgebers bleibt unverändert.

Ab 01. Juli 2019 führt die geringere Beitragspflicht in der Rentenversicherung  nicht mehr zu geringeren Rentenleistungen. Entgeltpunkte für Beitragszeiten aus einer Beschäftigung im Übergangsbereich werden nun immer aus dem tatsächlichen Arbeitsentgelt ermittelt.

Die Vorteile der Gleitzone gelten nicht für:

-  Praktikanten und Auszubildende

-  bei Überschreitung der Grenze von 1300 € bei Mehrfachbeschäftigungen

-  für Beschäftigte deren monatliches Arbeitsentgelt über 1300 € liegt und nur wegen Kurzarbeit oder schlechtem Wetter soweit gemindert ist, dass es die Grenze unterschreitet

Verzichtserklärungen:

Ab 01.07.2019 ist keine Verzichtserklärung mehr erforderlich. Die bestehenden Verzichtserklärungen sollten sie dennoch bis zur nächsten Betriebsprüfung aufbewahren.

Quelle: Deutsche Rentenversicherung

Elektronische Rechnungen – Was gilt es bei Übermittlung und Aufbewahrung zu beachten?

04.03.2019

Als erstes vornweg – eine per Fax erhaltene Rechnung gilt als Papierrechnung und ist auch so aufzubewahren.

Bei elektronischen Rechnungen ist die Verwendung einer qualifizierten elektronischen Signatur seit dem Steuervereinfachungsgesetz von 2011 nicht mehr erforderlich.

 Für die steuerliche Anerkennung sind folgende Voraussetzungen zu erfüllen:

* Der Empfänger muss der elektronischen Übermittlung zustimmen (explizit eingeholt oder stillschweigend durch Bezahlung der erhaltenen Rechnung)
* Die Identität des Rechnungsausstellers muss eindeutig sein
* Die Unversehrtheit des Inhaltes der Rechnung muss gewährleistet sein
* Für den Nachweis des Rechnungseingangs müssen die E-Mails oder anderen Daten gespeichert werden
* Die Aufbewahrungsfrist beträgt 10 Jahre ab Gültigkeit des Jahresabschlusses
* Die Rechnungen sind in dem Format zu archivieren, in dem sie eingegangen sind, können jedoch unter anderem Dateinamen gespeichert werden
* Auch für Web-Downloads ist der Eingang zu dokumentieren (Die E-Mail-Benachrichtigung über das Vorhandensein einer elektronischen Rechnung ist nicht ausreichend)
* Die elektronische Rechnung muss mit aktuellen elektronischen Medien gelesen werden können
* Selbstverständlich gelten für elektronische Rechnungen die gleichen gesetzlichen Vorgaben nach §14 (4) UStG (Datum, Brutto- und Nettowerte usw.) wie für Papierrechnungen

Verfall von Urlaubsansprüchen - Pressemitteilung vom Bundesarbeitsgericht

20.02.2019

Das Bundesarbeitsgericht hat zum Thema "Verfall von Urlaubsansprüchen - Obliegenheiten des Arbeitgebers" am 19.02.2019 eine Pressemitteilung herausgegeben.

Wir stellen Ihnen die Mitteilung in der Anlage zur Verfügung.

Arbeiten trotz Krankschreibung – geht das?

04.02.2019

Wenn ein Mitarbeiter trotz Krankschreibung zur Arbeit erscheint, sollte sich der Arbeitgeber vergewissern, dass dieser tatsächlich wieder gesund ist. Im Zweifelsfall sollte der Arbeitnehmer wieder heimgehen oder vom Hausarzt seine Arbeitsfähigkeit bestätigen lassen.

Ist der Mitarbeiter tatsächlich vorzeitig wieder gesund, darf er arbeiten. Er hat den üblichen Versicherungsschutz in der gesetzlichen Unfallversicherung und in der Krankenversicherung.

Wichtig für den Arbeitsnehmer ist aber in jedem Fall, dass er dem Arbeitsgeber mitteilt, wenn er trotz Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung zur Arbeit erscheint, auch wenn das nur zu einer Besprechung oder Übergabe ist. So gibt es bei einem möglichen Unfall keine Zweifel, dass es sich um einen Betriebs- bzw. Wegeunfall handelt.

Bei der Berechnung der Entgeltfortzahlung gilt natürlich nicht die bescheinigte Arbeitsunfähigkeit, sondern die Zeit, die der Mitarbeiter tatsächlich nicht gearbeitet hat.

Beitragsbemessungsgrenzen 2019

31.01.2019

Wie die Bundesregierung auf ihrer Internetseite (www.bundesregierung.de) informierte,  ändern sich die Beitragsbemessungsgrenzen ab dem 01.01.2019. In unserem Schreiben haben wir die wichtigsten Änderungen zusammengetragen.  Sehen Sie dazu unser PDF.

Der neue Mindestlohn ab 01.01.2019 – Sind Sie darauf gut vorbereitet?

14.01.2019

Ab 01.01.2019 gilt in Deutschland ein neuer flächendeckender

 Mindestlohn von 9,19 €

pro Zeitstunde für alle Arbeitgeber.

Es ist zu beachten, dass der Mindestlohn für sämtliche

-          Vollzeitkräfte

-          Teilzeitkräfte

-          Aushilfen

-          Rentner

-          Werksstudenten

-          Zeitungszusteller

-          Mitarbeiter in der Gleitzone (450,01€ bis 850,00 €)

und Minijobber gilt.

Finden bei Ihnen Tarifverträge Anwendung?

Hierbei kann es Ausnahmen geben – die tarifgeschützten Mindestlöhne.

Die Branchenmindestlöhne liegen meist oberhalb des gesetzlichen Mindestlohnes von 9,19 €.

Diese haben Vorrang vor dem allgemeingültigen Mindestlohn, haben eine begrenzte Laufzeit und werden danach neu verhandelt.

Ganz wichtig – die Jahresentgeltgrenzen bei 450,00 € Minijobber – (5.400,00 € im Jahr)

Die Erhöhung des Mindestlohnes ab 01.01.2019 führt sehr schnell zur Überschreitung dieser Grenze.

Sollen diese  Entgeltüberschreitungen vermieden werden, muss zwingend die Arbeitszeit angepasst werden.

Das bedeutet – konnten bisher bei 8,84 € Stundenlohn monatlich 50 Stunden gearbeitet werden (442,00 €/Monat) – sind es ab 01.01.2019 nur noch 48 Stunden pro Monat (441,12 €)

 

Für wen gilt der Mindestlohn nicht:

-Jugendliche unter 18 Jahren ohne abgeschlossene Berufsausbildung,

-Auszubildende – unabhängig von ihrem Alter – im Rahmen der Berufsausbildung,

-Langzeitarbeitslose während der ersten sechs Monate ihrer Beschäftigung nach Beendigung der Arbeitslosigkeit

-Praktikanten, wenn das Praktikum verpflichtend im Rahmen einer schulischen oder hochschulischen Ausbildung stattfindet,

-Praktikanten, wenn das Praktikum freiwillig bis zu einer Dauer von drei Monaten zur Orientierung für eine Berufsausbildung oder Aufnahme eines Studiums dient,

-Jugendliche, die an einer Einstiegsqualifizierung als Vorbereitung zu einer Berufsausbildung oder an einer anderen Berufsbildungsvorbereitung nach dem Berufsbildungsgesetz teilnehmen,

-ehrenamtlich Tätige.

 

Quelle: Lohn& Gehalt aktuell Nov.2018, Startseite DGB

Bei Minijobs „geringfügig“ und „kurzfristig“ unterscheiden!

03.01.2019

Wenn ein Minijobber mit der Arbeit beginnt, sollte der Arbeitgeber beurteilen, um welche Art von Minijob es sich handelt:

„kurzfristig“

* wenn der Minijobber an mindestens fünf Tagen pro Woche maximal zwei Monate (bis 31.12.2018 drei Monate) arbeitet
* oder regelmäßig weniger als fünf Tage wöchentlich maximal 50 Arbeitstage (bis 31.12.2018 70 Arbeitstage) beschäftigt ist
* das gilt innerhalb eines Kalenderjahres oder jahresübergreifend, von vornherein auf zwei Monate oder 50 Arbeitstage befristet
* auf den Verdienst kommt es bei kurzfristigen Minijobs nicht an
* es gelten auch Tage mit z. B. Entgeltfortzahlung, Urlaubs- und Feiertage oder Tage der Freistellung zum Abbau von Guthabenstunden
* weder Arbeitgeber noch Minijobber zahlen Sozialversicherungsbeiträge
* der Arbeitgeber zahlt nur Umlagebeiträge nach dem Aufwendungsausgleichsgesetz
* man kann kurzfristige Minijobs auf zwei Arten versteuern:
  * individuell nach der Steuerklasse des Minijobbers
  oder
  * unter bestimmten Voraussetzungen pauschal in Höhe von 25 Prozent

„geringfügig“

 * Geringfügige Minijobs gibt es mit regelmäßigen und flexiblen Arbeitszeiten
* der Minijobber kann monatlich bis zu 450 Euro verdienen bzw. höchstens 5.400 Euro pro Jahr
* der Arbeitgeber zahlt Pauschalbeiträge zur Kranken- und Rentenversicherung, die Umlagen U1 und U2 sowie Umlage für den Fall einer Insolvenz und eine Pauschalabgabe an die Minijobzentrale
* geringfügige Minijobs sind für den Arbeitnehmer sozialversicherungsfrei in der Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherung

Wenn sich der Minijob ändert, ist eine neue Einschätzung, also eine versicherungsrechtliche Beurteilung fällig.

Auslandsreisekostensätze 2019

18.12.2018

Wie in jedem Jahr stellen wir Ihnen im beigefügte PDF das BMF-Schreiben zur Steuerlichen Behandlung von Reisekosten und Reisekostenvergütungen bei betrieblich und beruflich veranlassten Auslandsreisen seit 01.01.2019 zur Verfügung

Auslandsreisekosten 2018

23.08.2018

Wie in jedem Jahr stellen wir Ihnen im beigefügte PDF das BMF-Schreiben zur Steuerlichen Behandlung von Reisekosten und Reisekostenvergütungen bei betrieblich und beruflich veranlassten Auslandsreisen seit 01.01.2018 zur Verfügung

EU Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO)

03.05.2018

Aufgrund der ab 25. Mai 2018 gültigen EU-Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) muss jeder Kunde der
BOS EDV Service GmbH eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung abschließen.

Liegt diese nicht vor, würde dies einen Verstoß gegen die Vorschriften der DS-GVO bedeuten.

Die notwendigen Formulare finden Sie im Portal unter dem Punkt Datenschutz.

Zur  Unterstützung oder bei Fragen, wenden Sie sich bitte an Frau Grit Wagner über die E-Mail
datenschutz@bos-edv.com

Bemessungsgrenzen 2018

07.12.2017

Wie die Bundesregierung auf ihrer Internetseite (www.bundesregierung.de) informierte,  ändern sich die Beitragsbemessungsgrenzen ab dem 01.01.2018. In unserem Schreiben haben wir die wichtigsten Änderungen zusammengetragen.  Sehen Sie dazu unser PDF.

Handhabung Geschenke und Gutscheine

03.11.2017

Varianten zur Handhabung von Geschenken und Gutscheinen.

Neuregelung bei Abschreibung von geringwertigen Wirtschaftsgütern (GWG) ab 01.01.2018

03.11.2017

Neuregelung bei Abschreibung von geringwertigen Wirtschaftsgütern (GWG) ab 01.01.2018

 

Mit dem Gesetz gegen schädliche Steuerpraktiken im Zusammenhang mit Rechteüberlassungen wurden die Grenzen für selbstständig nutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens angehoben. Danach gilt ab 01.01.2018:

Sofortabschreibung:   

GWG, deren Anschaffungs- und Herstellungskosten 800 € (Netto) nicht übersteigen, können im Jahr der Anschaffung oder Herstellung sofort abgeschrieben werden. (bis 31.12.2017 = 410 €)

Wird von dem Recht Gebrauch gemacht, sind GWG, die den Betrag von 250 € übersteigen, in einem laufenden Verzeichnis zu erfassen. (bis 31.12.2017 = 150 €)

Für Wirtschaftsgüter über 800 € gelten die allgemeinen Abschreibungsregelungen.

 

Sammelposten:                                                             

Nach wie vor besteht die Möglichkeit, GWG über 250 € (bis 31.12.2017 = 150 €) und unter 1.000 € in einen jahresbezogenen Sammelposten einzustellen und über 5 Jahre abzuschreiben.

Auch Wirtschaftsgüter unter 250 € (bis 31.12.2017 unter 150 €) können in den Sammelposten aufgenommen werden und müssen nicht zwingend im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben werden.

 

Beachtung: Das Wahlrecht für die Sofortabschreibung oder den Sammelposten für alle in einem Wirtschaftsjahr angeschafften Wirtschaftsgüter kann nur einheitlich ausgeübt werden.

Aktuelles Thema aus dem Arbeits-, Lohnsteuer- und Sozialversicherungsrecht (Frühjahr/Sommer 2017)

06.07.2017

Anpassung Lohnpfändungstabelle ab 01.07.2017

 

Ab dem 01.07.2017 werden die Pfändungsfreigrenzen um 5,58 % angehoben. Eine entsprechende Bekanntmachung ist am 28.03.2017 im Bundesgesetzblatt erfolgt (BGBl 2017 Teil I Seite 750 ff.). Die Pfändungsfreigrenze ohne unterhaltsberechtigte Personen ist demnach zum 01.07.2017 von 1.073,88 EUR auf 1.133,80 EUR angehoben worden.

Dementsprechend steigt der zusätzliche Pfändungsfreibetrag für eine unterhaltspflichtige Person von 404,16 EUR auf 426,71 EUR. Für die zweite bis fünfte unterhaltsberechtigte Person wird der Wert von 225,17 EUR auf 237,33 EUR aufgestockt.

Unter Beibehaltung der 10,00 EUR-Schritte in der Lohnpfändungstabelle Monat fallen ab dem 01.07.2017 bis zur Höhe von 1.139,99 EUR monatlich generell keine Pfändungseinbehalte an. Dem betroffenen Schuldner bleiben nunmehr etwa 40,00 EUR mehr zum Leben.

Die nächste Anpassung erfolgt zum 01.07.2019 und wird im Frühjahr 2019 im Bundesgesetzblatt Teil I bekanntgemacht.

Neue Startseite Mitarbeiterportal

19.06.2017

Hinweise zur neuen Startseite Mitarbeiterportal finden Sie im Handzettel.

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Bayreuther Str. 12
09130 Chemnitz

Tel: 0371 4040440
Web: http://www.bos-edv.de